Sind Müllverbrennungsanlagen klimafreundlich?
Ja, denn durch die Nutzung des Mülls als Brennstoff für die Energieerzeugung trägt das MHKW Frankfurt erheblich zur Reduzierung des klimaschädlichen Kohlendioxidausstoßes bei!
Die Umgebungsluft wird so wenig wie möglich belastet: Seit Inkrafttreten der 17. BimSchV (Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes über die Verbrennung und die Mitverbrennung von Abfällen) im Jahr 1990 sind die Schadstoffemissionen von Müllverbrennungsanlagen übrigens streng reglementiert: Moderne Abgasreinigungsanlagen gehören ebenso in das Pflichtenheft wie die Einhaltung der Anforderungen an Verbrennungstemperatur und Verweilzeit.
Im MHKW Frankfurt wird das Rauchgas durch eine optimale Rauchgasreinigungsanlage nach neuestem Stand der Technik gereinigt. Die Belastungen der Umwelt werden damit auf ein Minimum reduziert.
Machen Sie sich mit den folgenden Artikeln Ihr eigenes Bild, was die Müllverbrennungsanlage für den Klimaschutz leisten kann!
Trittin begrüsst Einigung über EU-Abfallverbrennungsrichtlinie
Bundesumweltminister Trittin hat die im Vermittlungsverfahren erzielte Einigung zwischen Europäischem Parlament und Umweltrat über die Richtlinie zur Verbrennung von Abfällen begrüsst. Damit sei nach mehrjährigen Verhandlungen eine Regelung verabschiedet worden, die sich eng an das deutsche Vorbild der Verordnung über Abfallverbrennungsanlagen anlehne... mehr
MVA - Müllverbrennung zur Beseitigung von Abfällen
Geht es um den Einsatz der Müllverbrennung zur Beseitigung von Abfällen, so ist die MVA derzeit die effizienteste Methode zur "Inertisierung" von Abfällen.
Die Müllverbrennung bietet die Möglichkeit, im Zuge der Behandlung der Abfälle - um sie ablagerungsfähig zu machen - Strom und Wärme zu gewinnen.
Die nach der Verbrennung übrig bleibenden "inerten", d.h. reaktionsträgen Schlacken sind nach ihrer Aufbereitung noch weitgehend verwertbar, z. B. als Straßenbaumaterial. Nicht verwertbare Schlacken können auf Deponien abgelagert werden. Von ihnen werden auch langfristig keine Umweltbelastungen ausgehen... mehr
Statusbericht zum Beitrag der Abfallwirtschaft zum Klimaschutz und mögliche Potentiale
Mit dem Inkrafttreten des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz im Jahr 1996 fand bis Juni 2005 eine schrittweise Abkehr von der Deponierung unbehandelter organischer Abfälle statt. Durch einen deutlichen Anstieg der getrennten Erfassung und Verwertung sowie durch Abfallvermeidung und effizientere Methoden zur Abfallbehandlung und -beseitigung konnten fossile Energieträger und Rohstoffe ersetzt werden. Diese gehen als Gutschriften in die Klimabilanz ein und führen so zu deutlichen Entlastungen bzw. Einsparungen klimawirksamer Emissionen und fossiler Energieträger... mehr
BMU-Broschüre:
Aus dem Vorwort von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel:
Weltweit werden Energie und Rohstoffe knapper, gleichzeitig nimmt ihr Verbrauch zu - und die Treibhausgase beschleunigen den Klimawandel. Wir brauchen deshalb einen Quantensprung beim effizienten Umgang mit Ressourcen und Energie... mehr